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Geschichtliches über Ahe

Ahe ist vom althochdeutschen Wort "Aha" abgeleitet und bedeutet so viel wie „Wasser“  oder „Bach“.

Dieser idyllische Bach schlängelt sich am Ortsrand von Ahe durch grüne Wiesenauen. Lange vor Christi Geburt
pulsierte das Leben in Ahe in allen Facetten schicksalhafter Bewegung mit Freude, Liebe, Leid, Tumult und Kampf. Der erste Fund mit Spuren von Menschen geht in Ahe bis zur Spätphase der Älteren Steinzeit zurück. Eine ortsansässige Archäologin fand ein Steingerät aus Tonschiefer, welches eine Datierung in die Zeit um 9800 v.Chr. erlaubt. Mit diesem Fund wurden damals Feuersteinwerkzeuge bearbeitet. Die Menschen waren Jäger, Fischer und Sammler. Sie lebten in Zelten und zogen in kleinen Gruppen weiträumig umher (s. Chronik von Ahe S. 7)

Die Römer
Ahe und der Nachbarort Thorr lagen an der römischen Heerstraße "Via Belgica". Durch Thorr verlief mittig die schnurgerade römische Heerstraße "Via Belgica", die von Köln nach Jülich, Aachen, Maastricht über Belgien nach Frankreich führte.Sie endete in Nord Frankreich bei Boulogne-sur-Mer am Ärmelkanal. Typisches Kennzeichen der römischen Straßenplanung ist die gradlinige Trassenführung, die heute noch mit der Aachener Straße von Köln nach Königsdorf erkennbar ist.

Im 7-jährigen Gallischen Krieg wurde durch Julius Cäsar der Rhein als römische Reichsgrenze markiert. Mit Eroberung Galliens vom Rhein bis zum Ärmelkanal gehörten die linksrheinischen Gebiete und auch Ahe - nur 22 km vom Rhein entfernt - über 400 Jahre lang zum römischen Imperium. Die Germanen und die Kelten wurden unterworfen und der keltische Anführer in Rom enthauptet. Julius Cäsar erreichte durch  Ausbeutung der besetzten Gebiete in Gallien ein großes Vermögen und baute sich damit ein schlagkräftiges Heer auf. Er errang damit in Rom die alleinige Macht und wurde 44 v. Chr. ermordet.
 
Die Röme
r ließen sich mit zwei Gutshöfen in Ahe nieder. Diese hatten eine durchschnittliche Größe von 400 Morgen (s. "Chronik von Ahe", Seite 8 ff). Im Jahre 4 n.Chr. versuchten römische Truppen, die Reichsgrenze vom Rhein bis an die Elbe aus zu dehnen. Unter Drusus wurden bereits 12 v.Chr. römische Stützpunkte in Germanien, in Westfalen, in Hessen, Friesland und bis zur Elbe errichtet.

Mit einem großen römischen Heer sollten im 3. Germanenkrieg unter dem römischen Feldherrn Varus im Jahre 9 n.Chr. das römische Imperium endgültig vom Rhein weiter nach Osten bis zur Elbe vorgeschoben werden.
Doch unter Arminius Hermann der Cherusker, germanischer König-Sohn,  gelang den Germanen im Teutoburger Wald der große Sieg über die großen römischen Legionen. Armin trat als gefangen genommene königliche Geißel in den römischen Kriegsdienst ein und absolvierte die Ausbildung mit Auszeichnung. Bei Christi Geburt war Armin-Hermann der Cherusker 16 Jahre alt. Für seine Verdienste bekam er die römischen Bürgerrechte und wurde mit Ritterwürde ausgezeichnet. In seinem Herzen aber blieb Armin-Hermann der germanischen Heimat  treu und beschloss, die Germanen vor der endgültigen Umzingelung und Unterwerfung durch die Römer zu erretten. Bei der Schlacht im Teutoburger Wald war der römische Feldherr Varus 51 Jahre alt, Arminius  26 Jahre jung. Beide kannten sich persönlich. Arminius war kein blinder Zeitgeist und hatte die hoch entwickelte Kriegstechnik und Strategie der Römer aufmerksam studiert. Erfolgreich setzte er seine erkundete Kriegskunst nun für die Seite der Germanen ein. Varus nahm sich 9 n.Chr. durch diese verheerende Niederlage in der obsiegten Arminius Schlacht im Teutoburger Wald das Leben. Die Germanen behielten somit ihre Freiheit und der Rhein blieb die römische Reichsgrenze.

Nach dem Sieg bekämpften sich anschließend die Germanen selbst im 2jährigen Bruderkrieg bis 19 n.Chr. Siegreich blieben die Cherusker im Norden mit der Kampfes Kraft von Armin-Hermann, der Cherusker. Eine Reise nach Bielefeld lohnt sich, um im nahen Detmold das Hermann-Denkmal auf einer schönen Anhöhe im Teutoburger Wald zu besuchen, das am 16. August 1875 durch Kaiser Wilhelm I  eingeweiht wurde. Armin-Hermann der Cherusker ist die erste Große Lichtgestalt in der langen Helden Hierarchie der deutschen Geschichte. Mit einer Gesamthöhe von 53,46 m ist es die höchste Statue Deutschlands. Man sollte einmal dort gewesen sein.

Die adligen Ritter und Edelherren "von Ahe"

Aus klösterlichen Besitzverhältnissen des Stiftes Essen ist entnommen, dass sich große Teile der Aher Gemarkung in Händen verschiedener Adelsfamilien befanden. Es gab die "Edelherren von Ahe"  Die adligen Herren "von Ahe" waren in Ahe ansässig. Sie nannten sich  "von Ahe" Nach dem Aussterben der Familien "von Ahe" im 12. Jhdt wurde auf der Aher Burg eine Familie des niederen Adels ansässig. Sie nannten sich ebenfalls "von Ahe". Angehörige des niederen Adels sind urkundlich in den Jahren 1316 und 1338 verzeichnet. 1368 wird in Ahe eine Korn- und Ölmühle erwähnt. 1368 gab Arnold von der Ahe dem Ritter Gerhard von Wiedenau diese Mühle in Erbpacht. Die adligen Herren "von Ahe" sicherten sich den Besitz der Aher Mühle, die bis 1669 in Betrieb war. (s. "Chronik von Ahe" Seite 13 ff). Matthias von der Ahe war 1535 Besitzer der Aher Burg. Neben der Burg Ahe gab es in Ahe noch ein zweites adliges Rittergut, welches in Händen einer Seitenlinie der Herren von Reuschenberg war. Besiedelt waren die Ortschaften von den Franken.

Jülicher Herzöge und Markgrafen Dynastien bauten ihre Vogteirechte zur Landeshoheit aus und wurden im 14. Jhdt mit landesherrlichen Aufgaben, Gerichtsbarkeit, Frieden Schutz, Landesverteidigung und Steuerhoheit, betraut. Der Fluss Erft bildete die Grenzlinie zwischen dem Herzogtum Jülich und dem Kurfürstentum Köln. Damit wurden Jülicher Herzöge die Landesherren von Ahe und blieben es bis zum Einmarsch der Franzosen 1794 ins Rheinland. Die "Chronik von Ahe" ist eine sehr informative Broschüre.
Hrsg. Verein für Heimat- und Brauchtum Pflege OH e.V.

Französische Herrschaft.
Und die Zeit bis zum zweiten Weltkrieg.

Die französische Revolution führte zum Krieg gegen König Wilhelm II von Preußen und dessen Verbündete. Aufmarschgebiet war das Rheinland.
1794 siegten die Franzosen bei Aldenhoven. Not, Krankheiten und wirtschaftliche Depression zogen in das linksrheinische Land, das von der französischen Republik vereinnahmt wurde.
Die französische Revolution vernichtete die Organisation der katholischen Kirche. Ihr Vermögen wurde Staatseigentum. Der Staat verkaufte dieses Land an verdiente Heerführer und an Privatleute. Um 1800 lebten in Ahe 304 Menschen.

Nach der Niederlage der Großen Armee Napoleons 1812 in Russland wurde die Schlacht der großen Entscheidung gegen Napoleon durch die Preussen mit deren Verbündeten 1813 vor Leipzig geführt. Die gemeinsamen Truppen von Preußen, Österreich, Russland und Schweden traten zur entscheidenden Schlacht gegen Napoleon im Oktober 1813 bei Leipzig an. Über 500.000 Soldaten waren auf beiden Seiten aufgeboten. 92.000 verloren dabei ihr Leben. Die Russen hatten mit mehr als 22.000 Soldaten die größten Verluste. Die geschlagenen Franzosen zogen 1814 aus dem Erftland wieder ab. Eine russische Kosaken Reitertruppe wurde im linksrheinischen Land zuerst begrüßt. Die französische Epoche brachte für die Menschen den Vorteil der rechtlichen Gleichstellung, Freiheit der Religion und freien Handel. Dies dankten die Bewohner den Franzosen sehr lange. Mit Proklamation übernahm König Friedrich Wilhelm III die Länder am Rhein 1815 in Besitz. 1816 erhielt Ahe eine eigene Schule. 100 Jahre später wurde in Leipzig das 91 Meter hohe Völker Schlacht Denkmal an der Stelle der heftigen Kämpfe mit vielen Toten errichtet.

Der rasante Aufstieg von Ahe nach dem zweiten Weltkrieg
Mit dem Bau des "Wohnpark Ahe" mit 795 Eigentumswohnzungen im Jahre 1972 durch den renommierten Baumeister Herbert Hillebrand, erhielt Ahe einen immensen wirtschaftlichen Aufschwung.

Alle komfortablen Freizeit Einrichtungen, die man sich nur wünschen konnte, wurden "Im Wohnpark Ahe" verwirklicht und eingebaut.
Mehrfach stand diese facettenreiche Wohnanlage mit großzügigen Freizeit Anlagen Pate zu  Kopien, da man sich damals ein so großzügiges Wohn Konzept noch nicht vorstellen konnte. Die Eigentumswohnungen waren für das Establishment bestimmt. Alle Freizeitanlagen sind im Betrieb. "Der Wohnpark Ahe" ist mit dem inzwischen hoch gewachsenen Baumbestand und gärtnerisch gepflegte Außenanlagen in  Natur voll integriert. Es ist eine Oase der Ruhe mit frischer Luft, ohne Verkehrslärm. 

 


Ahe ist an das deutsche Autobahn Netz komfortabel angeschlossen und mit Europa gut vernetzt. Die A61 und A4 liegen in kurzer Entfernung von 2 km bzw 6 km. 

Ahe liegt in der Kernzone Europas

Schon die Römer führten die schnurgerade Heerstraße "Via Belgica" hautnah an Ahe vorbei, die von Köln bis nach Frankreich führte.
Es hat sich viel Geschichtliches an diesem wunderschönen Flecken Erde in Ahe bewegt.
  

 

 
Ahe hat sich ein großes unverbautes Stück Natur zur Freude der Bewohner erhalten können. Blick auf weite Kornfelder.   

Weitere Informationen über den Wohnpark Ahe finden Sie hier.

 

 

Angenehm wohnen und gut leben!


 

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